Die Hamburger Kunsthalle widmet David Tremlett eine große Einzelausstellung, die erste in einem deutschen Museum. Tremlett ist einer der wichtigsten zeitgenössischen Künstler Großbritanniens, nahm an der documenta 5 teil und ...
Max Beckmann gilt als einer der Hauptvertreter des deutschen Expressionismus. Seine rätselhaften Kompositionen bilden heute einen essenziellen Bestandteil aller guten Kunstsammlungen. Auch die Hamburger Kunsthalle besitzt einen Beckmann-Raum, der Werke aus fast allen Perioden seines Schaffens ...
Das Gemälde von Caspar David Friedrich "Der Wanderer über dem Nebelmeer" ist eines der wichtigsten Hauptwerke der ständigen Sammlung der Hamburger Kunsthalle. In meiner Führung wird dieses bedeutende Bild der deutschen Romantik im Fokus stehen. Gemeinsam werden wir nach der Identität der rätselhaften Figur des Wanderers ...
Die Hamburger Kunsthalle widmet David Tremlett eine große Einzelausstellung, die erste in einem deutschen Museum. Tremlett ist einer der wichtigsten zeitgenössischen Künstler Großbritanniens, nahm an der documenta 5 teil ...
Besuch der Ausstellung "Das St. Pauli Jahr100", anschließend Ausklang im Clubheim St. Pauli
„Wir sind museumsreif!“ – So der anspruchsvolle Slogan des Kiez-Klubs FC St. Pauli zur Ausstellung "Das St. Pauli Jahr100" - und das nicht zu unrecht!
Zum 100-jährigen Jubiläum des FC St. Pauli ist ein schon aus architektonischer Sicht spannendes Gebäude aus 46 Seecontainern entstanden, das ein temporäres Museum ...
Banal aber wahr: Jede Kunst war mal jung, gegenwärtig und aktuell. Auch wenn die Werke der "alten" und der "zeitgenössischen" Kunst zeitlich und stilistisch weit auseinander liegen, so gibt es immer wieder Gemeinsamkeiten auf formaler und inhaltlicher Ebene...
"Ein schielender Judenknabe im schmutzigen Kittel mit rothem Haar und mit Sommersprossen, verhandelt, ja handelt mit übelriechenden gemeinen Schacherjuden in schmutzigen Säcken und Gebetsmänteln", wetterte das Christliche Kunstblatt 1879 über das auf der Internationalen Kunstausstellung in München gezeigte Gemälde "Der zwölfjährige Jesus im Tempel" des Berliner Malers Max Liebermann ...
Porzellanvase, Nautiluspokal, Hummer und Pfefferkörner stellen oftmals repräsentative Bestandteile holländischer Stillleben aus dem 17. Jahrhundert dar. Doch woher kommen all diese Güter auf den Tisch des holländischen Bürgers? Wie konnten sich die topographisch so kleinen Niederlande in ihrem Goldenen Zeitalter, dem 17. Jahrhundert, als eine der größten Wirtschaftsmächte weltweit behaupten?
"Ein schielender Judenknabe im schmutzigen Kittel mit rothem Haar und mit Sommersprossen, verhandelt, ja handelt mit übelriechenden gemeinen Schacherjuden in schmutzigen Säcken und Gebetsmänteln", wetterte das Christliche Kunstblatt 1879 über das auf der Internationalen Kunstausstellung in München gezeigte Gemälde "Der zwölfjährige Jesus im Tempel" des Berliner Malers Max Liebermann ...
Porzellanvase, Nautiluspokal, Hummer und Pfefferkörner stellen oftmals repräsentative Bestandteile holländischer Stillleben aus dem 17. Jahrhundert dar. Doch woher kommen all diese Güter auf den Tisch des holländischen Bürgers? Wie konnten sich die topographisch so kleinen Niederlande in ihrem Goldenen Zeitalter, dem 17. Jahrhundert, als eine der größten Wirtschaftsmächte weltweit behaupten?
Einige dieser "Noblen Gäste", die ich Euch gerne vorstellen möchte, waren damals nicht allen willkommen. Heute erstaunt viele, dass das berühmte "Mohnfeld" von Vincent van Gogh 1911 Proteste hervorrief, als es von der Bremer Kunsthalle angekauft wurde. Aber auch das Bild der schönen "Camille" von Claude Monet (1866) galt als Tabubruch ...
"Ein schielender Judenknabe im schmutzigen Kittel mit rothem Haar und mit Sommersprossen, verhandelt, ja handelt mit übelriechenden gemeinen Schacherjuden in schmutzigen Säcken und Gebetsmänteln", wetterte das Christliche Kunstblatt 1879 über das auf der Internationalen Kunstausstellung in München gezeigte Gemälde "Der zwölfjährige Jesus im Tempel" des Berliner Malers Max Liebermann ...
Bevor ab dem 1. Juni das 26. KurzFilmFestival Hamburg steigt, besuchen wir die Geschäftsführerin der KurzFilmAgentur Alexandra Gramatke in Altona.
Mit ihr wollen wir über die Herausforderung sprechen, aus 3883 internationalen Einreichungen ein Programm mit 299 Filmen zusammen zu stellen, aber auch über die Frage...
„Es gibt Erscheinungen, die in uns den Kinderglauben nähren, dass hinter dem Horizont der Zukunft sich auch für unsere Kunst eine neue Morgenröte ankündigt – ein neuer Stil. Wir werden ihn nicht eines Tages erfinden und vielleicht werden es nicht einmal die Künstler sein, die ihn vorbereiten. Es wird sich, wenn unsere Hoffnung nicht trügt, wie von selbst allmählich offenbaren als der symbolische Ausdruck eines verjüngten Volkstums.“
So schreibt der damalige Kunsthallendirektor Gustav Pauli in der Zeitschrift "Die Rote Erde", einer Verquickung aus literarischen und bildkünstlerischen Ergüssen auf Initiative von Karl Lorenz und Rosa Schapire. Nach den Schrecken des Ersten Weltkriegs ...
Seit den 1970er Jahren hat sich der Kunstmarkt stark gewandelt. Schuld daran ist nicht zuletzt der Pop-Art Künstler Andy Warhol. Die Strategien zur Vermarktung seiner Siebdrucke, der Aufbau seiner Marke "Andy Warhol" und die Einflüsse der Celebrity-Kultur inspirierten seit den 80ern eine ganze Generation jüngerer Künstler...
Aufgrund von Umbauarbeiten hat die Kunsthalle Bremen 200 ihrer Meisterwerke als „Noble Gäste“ an 22 ausgesuchte Museen verliehen. Die Kunsthalle Hamburg kommt dabei in den Genuss, ihre Sammlung der französischen Impressionisten mit bedeutenden Werken für zwei Jahre zu erweitern.
"Die Bürger von Calais" gelten als eines der wichtigsten Werke von Auguste Rodin (1840-1917). Die Stadt Calais hatte Rodin 1885 beauftragt, ein Denkmal zu Ehren von Eustache de Saint-Pierre und seinen Gefährten anzufertigen. Diese hatten sich während des 100jährigen Krieges freiwillig den Engländern als Geiseln zur Verfügung gestellt, als diese die Stadt belagerten...
POP LEBT… im Moment in der Hamburger Kunsthalle! Verführerisch, oberflächlich, schrill und selbstgefällig werden unsere Sinne durch massenhaft bunte Farben, große Puppen, verrückte Kunstmarken-Läden und vieles mehr verzaubert.
"Gute Geschäfte sind die beste Kunst!" – Andy Warhols berühmte Provokation
mit der Galeristin Diane Kruse, dem Hamburger Künstler Henrik Eiben und Kim Kirchhoff
Es gibt bestimmt einfachere Orte als Rothenburgsort, um eine Galerie aufzumachen. Aber Diane Kruse hat es vor drei Jahren gewagt und Tinderbox eröffnet.
Dort zeigt sie gemeinsam mit Birthe Theiler in sechs bis acht Einzel- und Gruppenausstellungen pro Jahr junge progressive Künstlerinnen und Künstlern aus Hamburg...
„Sex und Partys sind das Einzige, wozu man persönlich erscheinen muss“ – dem Motto Andy Warhols folgten zur 11. kunst meets kommilitonen-Veranstaltung in der Galerie der Gegenwart dieses Mal über 1700 kunstinteressierte Besucher – ein neuer Rekord! Natürlich lockten dabei neben dem Altmeister der Pop Art weitere große Namen. Schließlich hat die erfolgreich von der Londoner Tate Modern übernommene Ausstellung „Pop Life“ eine ganze Riege von „Superstar“- Künstlern unter einem Dach versammelt: Neben dem Goldenen Kalb von Damien Hirst, das auch an diesem Abend zu den Beats von Booty Carrell (Golden Pudel Club) und den Projektionen von VJ Zaza ungerührt in Formaldehyd schwebend den Lichthof bewachte und so ganz nebenbei mit unschuldigem Kälbchencharme die 1700 Besucher in Foyer und Ausstellungsräume „verteilte“, staunten und diskutierten die Gäste vor Werken von Jeff Koons, Andy Warhol, Keith Haring, Gavin Turk und vielen anderen. Unterstützt wurden sie dabei einmal mehr von den Führungskräften des kunst meets kommilitonen-Teams, der studentischen Initiative der Jungen Freunde der Kunsthalle, die dieses Mal in insgesamt 49 Kurzführungen, darunter erneut auch Deutsche Gebärdensprache- und englische Führungen, für mehr Aufklärung sorgten. Ob zum Thema „Pornographie als künstlerisches Strategie“, „Appropriation Art“, „Kunst als Kommerz“ oder „Die fabelhafte Welt des Stephan von Huene“, war für jeden Geschmack ein echtes Schmankerl dabei. Die Zuhörer zeigten sich dankbar über die 20minütigen Erläuterungen, die ihnen halfen, so manche „superflache“ Oberfläche zu durchdringen. Wer sich zwischendurch ein wenig locker machen wollte vor der nächsten Runde, der schwang im pinken Foyer das Tanzbein, vertiefte das Gespräch bei einem Cocktail im Lounge-Bereich oder ließ sich vom Warhol-Fototeam mit weißer Perücke ablichten und kam so auch noch zu Warhols sprichwörtlichen „15 minutes of fame“.
„Es gibt Erscheinungen, die in uns den Kinderglauben nähren, dass hinter dem Horizont der Zukunft sich auch für unsere Kunst eine neue Morgenröte ankündigt – ein neuer Stil. Wir werden ihn nicht eines Tages erfinden und vielleicht werden es nicht einmal die Künstler sein, die ihn vorbereiten. Es wird sich, wenn unsere Hoffnung nicht trügt, wie von selbst allmählich offenbaren als der symbolische Ausdruck eines verjüngten Volkstums.“
So schreibt der damalige Kunsthallendirektor Gustav Pauli in der Zeitschrift "Die Rote Erde", einer Verquickung aus literarischen und bildkünstlerischen Ergüssen auf Initiative von Karl Lorenz und Rosa Schapire. Nach den Schrecken des Ersten Weltkriegs soll das Blatt als bekanntestes Organ des Expressionismus ...
mit Einführung durch den Dramaturgen Steffen Sünkel und den Regisseur Daniel Wahl
»Stay away from my bazooka | I paranoid | You dead.« SVEN REGENER, ELEMENT OF CRIME
Am Ende wird es ein Blutbad geben. Am Anfang wirken sie wie jede andere Clique. Sie grenzen sich von ihren Mitschülern ab, feiern das Leben und sich selbst. Als eine neue Schülerin in die Klasse kommt, gerät das Gefüge ins Wanken. Freundschaften entlarven sich als brüchige Verbindungen...
„Sex und Partys sind das Einzige, wozu man persönlich erscheinen muss.“ Diesem Rat von Andy Warhol folgend, öffnet die Galerie der Gegenwart bereits zum 11ten Mal ihre Tore für die legendäre Kunstnacht des Studententeams der Jungen Freunde: kunst meets kommilitonen. Mit abwechslungsreichen Kurzführungen des kmk-Teams wird diesmal die Ausstellung"Pop Life" mit ihren Hauptakteuren "Warhol, Haring, Koons, Hirst, …" erobert, ...
POP LEBT… im Moment in der Hamburger Kunsthalle! Verführerisch oberflächlich, schrill und selbstgefällig werden unsere Sinne durch massenhaft bunte Farben, große Puppen, verrückte Kunstmarken-Läden und vieles mehr verzaubert.
"Gute Geschäfte sind die beste Kunst!" – Andy Warhols berühmte Provokation ...
Für Anselm Feuerbach (1829-1880) war dies "das heiterste Bild, welches ich in meinem Leben gemalt habe": In arkadischer Landschaft sind Göttinnen, Genien und der urteilende Paris versammelt. Um welche Geschichte es sich dabei handelt und welche Auswirkungen diese seit Jahrhunderten auf die Kunst gehabt hat, werden wir bei diesem Jour Fixe besprechen...
Über 200 Meisterwerke der Kunsthalle Bremen gehen während der dortigen Umbauarbeiten auf Reise in ganz Deutschland und bereichern so den Bestand von insgesamt 22 Museen als "Noble Gäste". Dadurch erhält die Hamburger Kunsthalle die Möglichkeit, künstlerisch bedeutsame Akzente in ihrer eigenen Sammlung impressionistischer Arbeiten ...
1958 schrieb Alfred Hentzen, der vierte Direktor der Hamburger Kunsthalle, über das große Meisterwerk "Madonna" des berühmten norwegischen Malers Edvard Munch:
„Ausgeprägter als noch in anderen Werken erkennt man in diesem Bild den Zusammenhang mit Symbolismus und Jugendstil, aber ...
Seit erst drei Jahren lebt und arbeitet die junge Malerin Birgit Brandis in Hamburg und ist schon jetzt aus der Hamburger Künstlerszene kaum mehr wegzudenken. In verschiedenen Ateliergemeinschaften wirkt sie als Initiatorin aktiv mit und hat bereits bei den art agents und auf der Index ausgestellt.
Ihre Arbeitsweise lässt sich am besten als ein spannendes Spiel zwischen Chaos und Ordnung beschreiben - ein gezieltes, prozesshaftes Experimentieren, in dem der Zufall ebenso wie klar gegliederte Strukturen ihren Einfluss finden. Inspiriert von architektonische Formationen und landschaftlichen Gliederungen interessiert sich Brandis für traditionelle Fragestellungen der Malerei - inhaltlicher wie technischer Art - und erforscht dabei Farbe, Oberfläche und Bildraum immer wieder neu.
Birgit Brandis, geb. 1976 in Heidelberg; 1996-2002 Studium der Malerei an der Staatlichen Kunstakademie Karlsruhe bei Prof. Gustav Kluge, 2002-2003 Meisterschülerin; lebt und arbeitet in Hamburg.
Dass das Gängeviertel in den letzten Monaten für einigen Wirbel gesorgt hat, ist unbestritten und muss hier eigentlich gar nicht mehr erwähnt werden. Was die da aber jetzt machen zwischen Musikhalle und Gänsemarkt, das ist vielleicht noch nicht allen klar...
Nackedeis aus 150 Jahren Fotogeschichte unterteilt in sieben Kapiteln - mal glamourös, mal schamlos, mal aus den Anfängen der Fotografie, mal aus der Modewelt.
All das bietet uns die Ausstellung Nude Visions im Museum für Kunst und Gewerbe. Über 250 Originalfotografien, Bücher und Mappenwerke ermöglichen uns einen Einblick...
Hanne Darboven (1941-2009) zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstlern. Sie wuchs in Hamburg auf, wo Sie Anfang der 1960er Jahr an der HfBK Kunst studierte. Von 1966 bis 1968 hielt sie sich in New York auf und lernte Künstler wie Sol LeWitt und Carl Andre kennen...
Pedro Cabrita Reis (geb. 1956 in Lissabon) gehört zu den wichtigsten zeitgenössischen Künstlern Portugals. Neben zahlreichen internationalen Ausstellungen nahm er 1992 an der documenta teil und vertrat 2003 Portugal bei der Biennale in Venedig. In seiner bislang umfangreichsten Werkschau...
Der Zeichner Dennis Scholl und der Bildhauer Jörn Stahlschmidt haben in den vergangenen zwei Jahren in einer Gemeinschaftsaktion gleichzeitig eine Reihe von Leinwänden bemalt. In dieser Zusammenarbeit sind teils überquellende teils aufgeräumt wirkende Motive entstanden...
Clair-obscur bezeichnet in der Malerei und Graphik das Gestalten in Helldunkel-Kontrasten. Im Deutschen wird das Wort obskur aber auch in der Bedeutung unbekannt, verdächtig oder zweifelhaft benutzt. Das Irrationale und Dämonische, morbide Stimmungen und bizarre Schönheiten bestimmen die "obskuren" Werke von Francisco de Goya...
„Ich denke mir die großartigsten Dinge aus, apokalyptische Gewimmel, hebräische Propheten und Massengrab-Halluzinationen – denn der Geist ist alles, die Natur kann mir gestohlen bleiben.“ So beschreibt der Maler, Zeichner und Dichter Ludwig Meidner (1884-1966) 1918 in Nächte des Malers seine motivischen Vorlieben. Nicht umsonst zählt Meidner zu den faszinierendsten Grenzgängern der Klassischen Moderne ...
Otto Dix zählt zu den wichtigsten Vertretern der Neuen Sachlichkeit. Der Begriff Neue Sachlichkeit bezeichnet eine künstlerische Richtung in Deutschland, die sich seit den 1920er Jahren sehr nüchtern der äußeren Welt zuwendet. Die reale Erscheinungswelt wird bissig...
Wer die Kunst des Mittelalters verstehen will, der kommt um eines nicht herum: die Religion. Die Künstler beschäftigten sich über Jahrhunderte hinweg fast ausschließlich mit ihr. Die Menschen lebten in steter Erwartung der Apokalypse. Kunst hatte zu diesem Zeitpunkt eine ganz bestimmte Funktion...
Sieben Jahre hält die Nymphe Kalypso Odysseus auf der Insel Ogygia fest; und obwohl sie ihm Unsterblichkeit verspricht, verläßt er sie, um zu seiner Frau Penelope zurückzukehren und seine Irrfahrt fortzusetzen.
1943, während er auf ein Visum für die USA wartet, nimmt sich der deutsche Künstler Max Beckmann dieses mythologischen Stoffes an...
Anfang der 60er Jahre begannen Gilbert & George als "singing sculptures" aufzutreten: "Unsere größte Erfindung war, Kunst über das Leben zu machen und nicht über Kunst." Die Performance-Künstler standen dazu stundenlang goldfarben angemalt auf einem Tisch, ließen Musik spielen und posierten dazu...
Hamburg war für Künstler immer eine attraktive Stadt, die mit ganz unterschiedlichen Motiven die Maler lockte. Es waren nicht nur die in Hamburg ansässigen Maler des Hamburgischen Künstlerclubs, wie Ernst Eitner oder Arthur Illies, die Themen aus ihrer Heimatstadt künstlerisch aufnahmen...
In unserer ersten Führung zur Ausstellung „Wir Kleinbürger! Zeitgenossen und Zeitgenossinnen“ von Sigmar Polke stand die gleichnamige zehnteilige Werkgruppe außergewöhnlich großformatiger Papierarbeiten aus den Jahren 1974-1976 im Mittelpunkt unserer Betrachtungen...
Dieses Mal dreht sich der Jour Fixe um zwei fotografische Werke des US-amerikanischen Künstlers Dennis Oppenheim (geb. 1938). Oppenheim gilt als ein Pionier der Land Art.
Auch „Annual Rings“ (1968) und „Salt Flat“ (1969) sind in diesem Zusammenhang entstanden...
„Wenn ich am Schluß doch gestorben wäre, wäre ich heute wahrscheinlich eine Kultfigur.“
So beginnt Andy Warhols Memoirenschrift „POPism“, die 1981 in London erschien. Warhol steht wie kaum ein anderer Künstler für die Einheit von Kunst und Leben. Das spiegelt sich auch in den Büchern wider, die er konzipierte. Viele dieser Publikationen befinden sich im Bestand der Bibliothek der Hamburger Kunsthalle...
2006 gelang Marcel van Eeden auf der 4. berlin biennale der Durchbruch mit der Folge "Das Leben und Werk von K. M. Wiegand" (2005/06). Seitdem ist er einer der wichtigsten und international gefragtesten Zeichner der Gegenwart. Die Motive seiner Bildserien findet van Eeden in den verschiedensten Publikationen...
Für beinahe zwei Wochen (26.08.-06.09.) wird der Strandkai dank einer temporären Ausstellungsarchitektur zur 10.000 m² großen Spielwiese für 30 nationale und internationale Künstlerinitiativen.
Zum dritten Mal präsentiert sich das Musik- und Kunstfestival Dockville auf der schönen Elbinsel Wilhelmsburg. Dieses Mal jedoch ist es bereits zwei Wochen vor dem eigentlichen Festival-Wochenende (14.-16.8.) möglich, den Installationenpark zu besichtigen. Klar, dass sich hier alles um das Verhältnis von Kunst und Musik dreht...
Edvard Munch und Ernst Ludwig Kirchner, die zu den wichtigsten Protagonisten der Klassische Moderne gehören, können durch den Begriff der Obsession wohl am besten charakterisiert werden. Es ist die Obsession Farbe, die Obsession Malen, die diese beiden Künstler beherrschte...
Wer kennt sie nicht? Die mit unterkühltem Realismus gemalten sterilen Hotelzimmer und vereinsamten Automatenrestaurants des amerikanischen Künstlers Edward Hopper (1882-1967). Ihre Thematik die Einsamkeit und Anonymität der Großstadt...
Vaslaw Nijinskys (1889-1950) Leben hätte auch einem Roman entsprungen sein können: 10 Jahre Startänzer der Ballets Russes, 10 Jahre bahnbrechender Choreograph und somit auch Wegweiser des modernen Balletts, schließlich 30 Jahre und damit bis zu seinem Tode andauernder Psychiatrieaufenthalt...
Endlich ist es wieder so weit! Die Studenten der Hochschule für bildende Künste öffnen wie jedes Jahr die Türen ihrer Hochschule und präsentieren uns in der Jahresausstellung ihre neuesten Arbeiten. Dabei kann ein kunterbuntes Spektrum aktueller Projekte aus den Studienschwerpunkten Bildhauerei, Bühnenraum, Design, Film, Malerei und Zeichnen...
Am kommenden Samstag wird uns Anna Degler die "Noblen Gäste" aus der Kunsthalle Bremen vorstellen. Die Gemälde und Skulpturen befinden sich wegen eines Umbaus für zwei Jahre in der Hamburger Kunsthalle. Hier ergänzen und verstärken sie die impressionistische Sammlung...
Predella? Sündenfall? Wandelaltar? Wem diese Stichworte nichts sagen, der sollte am nächsten Jour Fixe teilnehmen! Der Petri-Altar in der Hamburger Kunsthalle ist ein ganz besonderes Stück mittelalterlicher Darstellungskunst: Er war der Hauptaltar von St. Petri und ist ein sogenannter Wandelaltar...
Lange Zeit schien Sigmar Polkes Werkgruppe "Wir Kleinbürger – Zeitgenossen und Zeitgenossinnen" aus den Jahren 1974-1976 in Vergessenheit geraten zu sein. Das zehnteilige Ensemble außergewöhnlich großformatiger Arbeiten auf Papier weist zahlreiche Anleihen aus der Populärwelt zeitgenössischer Comics und Magazine auf ...
Künstlergespräch mit Sari Palosaari und Thomas Westphal
Das Jahr 2009 steht im KünstlerhausFRISE im Zeichen von "Nets & Nodes", des künstlerischen Austausches und Networkings. In diesem Rahmen werden wir im Juni die finnische Künstlergruppe MUU und ihre "Constructed Realities" kennenlernen...
inkl. Nachgespräch mit Regisseur Konradin Kunze und Schauspielern
Grenzüberschreitungen in andere Bereiche der Kultur sind bei Euch immer sehr beliebt, daher freuen wir uns umso mehr, Euch unsere erste Kooperation mit dem Freundeskreis des Deutschen Schauspielhauses ankündigen zu dürfen...
Nicht umsonst werden die innovativen Ballettdarbietungen unseres Hamburger Ehrenbürgers und Star-Choreographens John Neumeier in aller Welt für ihre besondere Spitzenklasse geschätzt. Umso mehr freuen wir uns auf den ersten Streifzug der Jungen Freunde durch die Hamburger Staatsoper...
Wer kennt nicht das Oval Office im Weißen Haus, das berühmteste Büro der Welt, das Barack Obama am 20. Januar diesen Jahres bezogen hat? Für seine fünfteilige Arbeit „Presidency" baute der bekannte deutsche Künstler Thomas Demand den Arbeitsplatz des US-Präsidenten mit Hilfe von Fotovorlagen aus Papier und Pappe nach...
Künstlergespräch mit Katharina Fengler und Linn Schröder
Seit dem vorletzten Semester finden in der Hochschule für bildende Künste die Fotofolgen, eine von Studenten organisierte Ausstellungsreihe, statt. Jeden Dienstag haben ein oder mehrere Fotokünstler die Gelegenheit, ihre Arbeiten zu präsentieren. Die Ausstellung ist nur für diesen Abend zu sehen...
Galeristen- und Künstlergespräch mit Anton C. Kunze und Silke Silkeborg
Die Nachtschwärmer unter Euch können sich über eine besondere Veranstaltung in der Galerie Hafenrandfreuen! Unter dem Titel "at night" präsentiert die in Hamburg lebende Künstlerin Silke Silkeborg ihre Gemälde in St. Georg. Für diese Ausstellung hat die Galerie Sonderöffnungszeiten bis zwei Uhr nachts ...
Vertraut und doch irgendwie fremd wirken die verlassenen Straßenfluchten in den Bildern der jungen Künstlerin Lena Schmidt. Bereits seit über drei Jahren arbeitet diese an einem aufwändigen Projekt, für das sie "urbanscapes" – urbane Landschaften - in alte, lackierte Holzplatten einkratzt und schabt...
Wie einige von Euch wissen, ist unsere ehemalige Kollegin Katrin Diederichs maßgeblich an der Herausgabe des neuen Kunstmagazins DARE beteiligt. Zum Erscheinen der zweiten Ausgabe haben sich die Macher etwas Besonderes ausgedacht: Zusammen mit der Galerie Conradi eröffnen sie eine Gruppenausstellung ...
Nachdem sich Matisse vom Impressionismus losgelöst hatte, begann er 1905 Farbintensität mit Ausdruckskraft zu verbinden: die Geburtsstunde des Fauvismus. Diesen Namen bekam die neue Kunstrichtung von Kritikern, die sie nach den "fauves", den "wilden Tieren" benannten. In dieser Periode sind überraschend viele Portraits entstanden...
Nicht die inszenierten Posen oder die starren Haltungen des damals noch neuen Mediums Fotografie interessierten ihn. Es waren die unbeobachteten Momente die Edgar Degas immer wieder festhielt - sei es in Ölfarbe, Pastell oder in zahlreichen Plastiken. Ihm ging es um den Bewegungsmoment, um Frauen beim Anziehen, Kämmen, bei verschiedenen Tanzübungen...
Schwer lastet die massive rot-gestreifte Farbfläche auf dem Mann mit dem weißen Hemd. Seine dünnen, strichartig skizzierten Arme und der stark abgeknickte Kopf vermitteln den Eindruck einer Marionette. Musiknoten schweben aus seinem Mund und einzelne krakelig geschriebene Wörter wie "Queen", "Doll Boy" oder sogar Sätze wie "Your love means more to me"...
Gespräch mit der Restauratorin Barbara Sommermeyer
Joseph Beuys schuf Anzüge aus Filz, George Segal Skulpturen aus Gips und Baumwollbandagen und Christian Boltanski mit über 1000 Metallkästen die Installation "Die toten Schweizer". Doch auch zeitgenössische Kunst ist nicht für die Ewigkeit gemacht...
Gespräch mit der Inhaberin Alexa Jeric und dem Comic-Künstler TeEr
Gar nicht so leicht, da den Überblick zu behalten: Berlin einmal ausgenommen, ist die Comic-Szene nirgendwo in Deutschland so lebendig und vielfältig wie in Hamburg, wo zahllose Comic-Verlage und Zeichner zu Hause sind. Seit 2008 existiert im Karoviertel der Laden von Alexa Jeric "KATO" - Comics & More ...
Sei es nun ein Tabubruch wie die sensible Darstellung von Sexualität im Alter oder die spielerischen, humoristisch angehauchten Streifzüge quer durch die Geschichte der Fotografie – selten zeugten die Ergebnisse der Gewinner des Nachwuchsförderungs-Projektes ...
Wie gut sich der Dialog zwischen alter und neuer Kunst auf unsere Wahrnehmung auswirkt, haben wir gerade bei den Malern Hackert und Ottersbach erlebt. Ein Anstoß für uns, den Jour Fixe, der bis jetzt in der Galerie der Gegenwart stattfand, auch auf die anderen Sammlungsbereiche der Hamburger Kunsthalle auszuweiten...
Auch dieses Jahr haben wir die Gelegenheit, gemeinsam mit den Jungen Freunden des Thalia Theaters das Haupthaus an der Alster zu erkunden.Diesmal mit einem ganz besonderen Einblick in die Kulissen: Die Kostümbildnerin Andrea Schraad wird für Euch ihre beeindruckenden Ideen- und Skizzenbücher öffnen...
1500 Besucher zählte die letzte Junge Kunstnacht der Jungen Freunde und der studentischen Initiative kunst meets kommilitonen (kmk) im Lichthof der Galerie der Gegenwart. Nach diesem großen Erfolg geht es am 6. Februar 2009 um 21 Uhr in die zehnte und somit Jubiläumsrunde der jungen Museumsnacht ...
Kurz nach Jahresbeginn erwartet uns gleich ein Highlight: Jonathan Monk kommt nach Wilhelmsburg. Vom 10. Januar bis zum 14. Februar wird der mittlerweile in Berlin lebende Künstler in der WCW-Gallery ausstellen. Ein Grund für uns, mal auf die andere Elbseite zu fahren.
Anfang des Jahres haben wir dann zum ersten Mal in Deutschland die Gelegenheit, den Fotografen Kiyoshi Suzuki kennen zu lernen. Die Deichtorhallen würdigen den 2000 verstorbenen Japaner mit einer Retrospektive. Zu sehen sind nicht nur rund 160 Schwarzweißfotografien, sondern – im Zentrum der Ausstellung – auch die sieben Buchprojekte, die Suzuki während seiner dreißigjährigen Schaffenszeit realisiert hat.