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15. Oktober 2009 (19.15 Uhr - 20.15 Uhr)ausgebuchtHamburger Ansichten. Maler sehen die Stadt mit Julia Eckhardt
Hamburg war für Künstler immer eine attraktive Stadt, die mit ganz unterschiedlichen Motiven die Maler lockte. Es waren nicht nur die in Hamburg ansässigen Maler des Hamburgischen Künstlerclubs, wie Ernst Eitner oder Arthur Illies, die Themen aus ihrer Heimatstadt künstlerisch aufnahmen.

Aus ganz Deutschland und dem Ausland kamen seit Ende des 19. Jahrhunderts zahlreiche Künstler in die Stadt: Skandinavier, wie der Norweger Frits Thaulow oder der Schwede Anders Zorn, aber auch französische Künstler wie Auguste Herbin oder Albert Marquet. Auf Einladung des legendären Direktors der Hamburger Kunsthalle, Alfred Lichtwark, kamen 1913 sogar die Spätimpressionisten Pierre Bonnard und Edouard Vuillard. Lichtwark hatte seit 1889 Maler wie Max Liebermann oder Lovis Corinth nach Hamburg geholt, damit sie die Stadt künstlerisch dokumentierten. Aber auch die jüngere Künstlergeneration der Expressionisten, Emil Nolde, Karl Schmidt-Rottluff und Erich Heckel, hat sich immer wieder mit den unterschiedlichen Facetten Hamburgs malerisch auseinandergesetzt.

Mit ca. 80 Gemälden, zusätzlichen Arbeiten auf Papier und Fotografien von Andreas Feininger, Herbert List und Albert Renger-Patzsch wird erstmals das große Spektrum ausgebreitet, das Hamburg den Künstlern der frühen Moderne an Motiven zu bieten hatte.

Julia Eckhardt studiert Kunstgeschichte, Romanistik und BWL an der Universität Hamburg und schreibt derzeit ihre Magisterarbeit.

FÜHRUNG Julia Eckhardt
TERMIN Donnerstag, 15. Oktober 2009, 19.15-20.15 Uhr
ORT Hubertus-Wald-Forum
KOSTEN 7 €, ermäßigt 4 €, Zuzahlung für Nicht-Mitglieder 3 € zzgl. Eintritt in die Hamburger Kunsthalle